„El Chapo“ beschwert sich über Knast-Fernsehen
„El Chapo“ beschwert sich über Knast-Fernsehen
21. April 2017

Der inhaftierte Drogenboss Joaquín Guzmán, besser bekannt als „El Chapo“ („der Kleine“), ist angeblich unzufrieden mit den Haftbedingungen: Im Freizeitraum seines Gefängnisses soll fast immer eine Dokumentation über Nashörner laufen, im Wechsel mit nur einem anderen Film. Das geht aus einer Beschwerde seiner Anwälte hervor, die dem US-Magazin „tmz“ vorliegt. Außerdem sei der Heimtrainer, auf dem der Drogenboss gern trainiere, so aufgestellt, dass er mit dem Rücken zum Fernseher sitze. So müsse sich der Verbrecher immer entscheiden, ob er seine tägliche Stunde im Freizeitraum stehend vor dem Fernseher verbringt oder trainierend mit dem Rücken zur Tier-Dokumentation. Seine Anwälte sehen darin einen Verstoß gegen die Menschenrechte: Sie forderten nun laut dem Bericht von Amnesty International auf, „El Chapos“ Haftbedingungen zu untersuchen. Guzmán wurde im Januar 2016 in Mexiko verhaftet und sitzt jetzt in den USA im Gefängnis.


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