April
April
31. Dezember 2015

Bedrohliches Naturschauspiel Seit 1972 hat der Vulkan geschlafen. Jetzt schickt der Calbuco in Chile unter lautem Donner graue Aschewolken 20 Kilometer hoch in den Himmel. 1.500 Anwohner müssen in Gebiete abseits des Bergs in Sicherheit gebracht werden.





Hillarys zweiter Anlauf

Hillary Clinton will US-Präsidentin werden. Bislang stolpert sie dabei vor allem über ihre eigenen Fehler und Skandälchen. Spannend für die Umfragen wird es allerdings erst Ende Juli kommenden Jahres, wenn die Herausforderer endgültig
feststehen.

Im April kündigte die ehemalige First Lady und Ex-Außenministerin der Vereinigten Staaten, Hillary Clinton, ihre zweite Präsidentschaftskandidatur für die Demokraten mit den Worten „I’m running for president“ über den Kurznachrichtendienst Twitter an. In einem Online-Video erklärte sie kurz darauf, sie wolle eine Vorkämpferin für die normalen Bürger, die „everyday americans“, sein. „Amerikaner haben sich aus schweren wirtschaftlichen Zeiten herausgekämpft, aber die an der Spitze haben immer noch die besseren Karten“, erklärte sie in dem rund zwei Minuten langen Spot. Dabei gehört sie selbst zu jener vermögenden Elite des Landes. Ihr Vermögen wurde von ihr selbst gegenüber der Bundeswahlkommission auf 11,3 Millionen Dollar beziffert. Tatsächlich wird es wohl etwas mehr sein, da Vermögenswerte wie Häuser nicht aufgelistet werden müssen. Seit Anfang 2014 haben sie und ihr Mann laut amerikanischen Medien mindestens 30 Millionen Dollar verdient, gut 25 Millionen Dollar alleine durch 100 Reden vor Organisationen, Unternehmen und Instituten. Bis zu 350.000 Dollar sollen dabei für eine einzelne Rede von ihr geflossen sein, recherchierte die „New York Times“, 100.000 Dollar gab es für einen Auftritt, bei der sie nicht einmal persönlich anwesend war. Sie wurde per Satellit zugeschaltet. Kritiker werfen ihr deshalb vor, als Teil dieser Elite das Leben der Mittelschicht nicht mehr zu verstehen. Vermögen und vor allem Spenden gehören allerdings zum amerikanischen Wahlkampf.

2008 bei Vorwahlen gescheitert

2008 scheiterte Hillary Clinton bei den parteiinternen Vorwahlen der Demokraten gegen den späteren und jetzigen Präsidenten Barack Obama. Ihr gelang es nicht, sich die Mehrheit der Delegierten in ihrer Partei zu sichern. Zu Irritationen hat etwa ihre Aussage geführt, sie werde den Iran nach einem Atomwaffenangriff auf Israel völlig vernichten. Auch eine Lüge über einen angeblichen Scharfschützenangriff, den sie in Tuzla, Bosnien und Herzegowina, erlebt habe, brachte ihr zahlreiche Negativschlagzeilen.

Doch bereits vor ihrer erneuten Kandidatur erhielt sie die Unterstützung vom derzeitigen Amtsinhaber. Barack Obama erklärte: „Sie war eine beeindruckende Kandidatin 2008. Sie war eine hervorragende Außenministerin. Ich bin sicher, sie würde eine grandiose Präsidentin abgeben.“ Und auch unter den deutschen Sozialdemokraten hat sie Unterstützer gefunden. So erklärte etwa Außenminister Frank-Walter Steinmeier gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Hillary Clinton war Außenministerin und hat sich nicht nur als verlässliche Partnerin Europas und Freundin Deutschlands profiliert, sondern auch in den Krisen der Welt – von Afghanistan bis Nahost – Fingerspitzengefühl bewiesen.“

Dennoch hat Clinton bei ihrem Amtsaustritt als Außenministerin unter anderem Fehler während des Bürgerkrieges in Libyen eingeräumt. US-Botschafter Christopher Stevens und drei weitere US-Bürger starben bei einem Angriff auf das amerikanische Konsulat in Bengasi am 11. September 2012. Eine vom Außenministerium eingesetzte Kommission kam im Anschluss zu dem Ergebnis, dass das Gebäude unzureichend gesichert wurde. Entscheidend für ihren Wahlkampf war daher ihr Auftritt vor dem amerikanischen Repräsentantenhaus. Elf Stunden lang stellte sie sich gefasst den kritischen Fragen der Republikaner, warf diesen allerdings auch vor, dass der Untersuchungsausschuss mitten im Wahlkampf politisch motiviert war.

Während ihrer Amtszeit als Außenministerin unter Obama wurde sie in den USA zur beliebtesten Politikerin. Und sie belegte in den Jahren 2011 und 2012 Platz zwei der „World‘s 100 Most Powerful Women“-Liste im Forbes-Magazin. Bereits 2011 kündigte sie an, bei einer Wiederwahl Obamas von ihrem Amt als Außenministerin zurückzutreten. Sie wolle sich künftig für die Bürgerrechte, Kinder und Frauen engagieren.

Für ihre erneute Kandidatur hat die 68-Jährige ein Programm für mehr soziale Gerechtigkeit angekündigt. Und ein knappes Jahr vor der Wahl am 8. November wird das Bewerberfeld bereits dünner. Los geht es bereits am 1. Februar im US-Bundesstaat Iowa mit der Vorwahl. Spannend wird dann der Super-Tuesday am 1. März mit Wahlen in weiteren 13 Bundesstaaten. Die Kandidaten der Demokraten und Republikaner werden erst Ende Juli auf den Parteitagen in Philadelphia und Cleveland bestimmt. Mediale Höhepunkte werden dann die TV-Duelle am 26. September, 9. und 19. Oktober sein.

Parteien bestimmen ihre Kandidaten erst Ende Juli 2016

Dabei muss es nicht unbedingt bei einem Dreikampf zwischen den beiden großen Parteien und der Cyber-Partei mit ihrem schillernden Kandidat John McAfee bleiben. Falls Krawall-Kandidat Donald Trump die Nominierung der Republikaner verliert, bleibt ihm noch die Möglichkeit – sowie die finanziellen Mittel – seinen Wahlkampf unter eigener Regie fortzuführen. Er selbst bezifferte sein Vermögen auf rund zehn Milliarden Dollar, das Forbes-Magazin schätzt den 69-Jährigen eher auf 4,5 Milliarden. Trump kündigte zunächst an, eine „faire“ Entscheidung des Parteitages zu akzeptieren. Seine Kritiker fragen allerdings bereits, was Trump wohl dann unter fair versteht. Im Dezember hatte Trump verlauten lassen, er trete nicht als freier Kandidat an, sollte er nicht nominiert werden. Trump führt momentan die Umfragewerte unter den Republikanern deutlich vor Ted Cruz und Marco Rubio an. Im Falle seiner Nominierung kündigten jedoch einige prominente Republikaner ihren Widerstand an. Entscheidet sich einer davon zur eigenen Kandidatur, wäre er möglicherweise eine ernstzunehmende Alternative für konservative Wähler. Vielleicht eine noch größere Gefahr für die Republikaner.

Clinton steht in den Umfragewerten momentan an der Spitze des vergleichsweise dünnen Feldes aus demokratischen Kandidaten. Ihre Chance, die Wahl zu gewinnen, steht laut der Marktprognosewebsite predictwise.com mittlerweile bei 57 Prozent. Dahinter folgt Floridas Senator Marco Rubio mit 17 Prozent. Auf Platz drei rangiert Donald Trump mit neun Prozent. Doch in der heißen Phase des amerikanischen Wahlkampfes kann noch viel passieren, und bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Dennis Langenstein






Erdbeben im Armenhaus

Die Zahlen erschrecken, doch sie verraten nicht das Leid, das Nepal wider­fahren ist. Am 25. April und 12. Mai bebte im Himalaya die Erde – so schwer wie seit
80 Jahren nicht mehr. Nach UN-Angaben starben fast 9.000
Menschen.

Als die Sirenen nach dem Erdbeben in Nepal Alarm gaben, war es schon zu spät. Es waren nur Sekunden, die alles veränderten. Es hätte auch nur Sekunden gebraucht, um zu warnen. Damit die Menschen ins Freie hätten rennen können. Doch wem nützt das „was-wäre-wenn“-Getue in den Momenten danach? Höchstens den nachfolgenden Generationen, sofern die Verantwortlichen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Die Ereignisse in den Tagen nach dem Beben ließen allerdings wenig Hoffnung.

Die Gefahr war bekannt: Seismologen warnten erst im März vor größeren Erdstößen. Es gab viele Fachartikel in geologischen Zeitschriften. Aber was bringen diese Publikationen, wenn sie die Leute nicht erreichen? Es ist kein Geheimnis, dass der Himalaya eine Erdbebenzone ist. Die Hauptstadt Kathmandu steht auf Platz eins der erdbebengefährdeten Städte. Wenn eine Gefahr also immer besteht, ist sie dann keine Gefahr mehr? Zumindest wird sie im Tagesgeschäft schnell vergessen. Nur alle zwei bis drei Generationen soll es wirklich passieren, dass sich die Spannungen unter der Erde entladen. Das letzte Beben gab es 1934, damals starben 10.000 Menschen.

Nun war es wieder passiert. Am 25. April, 11.56 Uhr Ortszeit. Stärke: 7,8 auf der Richterskala. Das Epizentrum: 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Auch in Nordindien, Pakistan, Bangladesch und China nahmen die Menschen Erschütterungen wahr. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass mehr als acht Millionen Menschen weltweit betroffen sind. In Nepal melden 31 von 70 Distrikten schwerste Schäden. Am Abend verkündet die Regierung erste Opferzahlen: mehr als 1.300 Tote. Bislang.

Internationale Mittel verschwinden in anderen Kanälen

Die Tragödie nimmt ihren Lauf. Es gibt keinen Strom, keine Lebensmittel, keine Zuflucht. Die Straßen sind von tiefen Rissen zerfurcht, die Infrastruktur ist zerstört, die Versorgungslage kritisch. Stehengebliebene Gebäude drohen einzustürzen. Menschen graben mit bloßen Händen in den Ruinen, erzählen Helfer der UNICEF. Es entstehen Lager aus weißen Zelten – überall, wo ein bisschen Platz ist. Die provisorischen Notunterkünfte reichen längst nicht für alle. Am nächsten Morgen gibt es das erste Nachbeben mit einer Stärke von 6,4. Es wird nicht das letzte bleiben.

Die Regierung ruft den Notstand aus. 600.000 Häuser sind eingestürzt, 300.000 zerstört, 1,4 Millionen Menschen sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Die Lage ist unübersichtlich, die Krankenhäuser überfüllt, die Handynetze brechen komplett zusammen – ja das ganze System. Wie die Situation in den abgeschiedenen Bergdörfern ist, vermag keiner zu sagen.

Sofort starten internationale Spendenaufrufe. Helfer und Rettungsteams machen sich auf den Weg. Auch die Organisation LandsAid aus dem bayerischen Landsberg ist bereits 48 Stunden später vor Ort. Die Mitarbeiter verteilen Decken, Medikamente, Hygieneartikel und 1,8 Tonnen Reis. 2.500 Menschen können sie so fürs erste versorgen.

Am bedrohlichsten ist aber der Durst. Am 29. April meldet die UNICEF, dass ein Trinkwasser-Notstand drohe. Helferteams schätzen, dass etwa in Bakhtapur, einer historischen Stadt nahe Kathmandu, nur 20 Prozent der Menschen Zugang zu sauberem Wasser haben. Damit verschlechtern sich auch die hygienischen Bedingungen – die Gefahr vor Seuchen und Krankheiten wächst.

Es trifft ausgerechnet eines der ärmsten Länder der Erde. Fast die Hälfte der Kinder ist unterernährt. Die 28 Millionen Einwohner müssen im Durchschnitt jeweils mit einem Jahreseinkommen von 692 Dollar auskommen, 25 Prozent sollen unter der Armutsgrenze leben. Die Nepalesen haben die geringste Lebenserwartung in Asien (Frauen: 68,6, Männer: 65,9 Jahre). Sie leben in Häusern, die viel zu eng, teilweise ohne Genehmigung stehen und deren Bausubstanz mangelhaft ist. Viele höher gelegene Regionen sind aufgrund der ungünstigen Topographie kaum erschlossen. Nepal verfügt über 17.300 Kilometer Straße, wovon nur die Hälfte befestigt ist. Bergdörfer erreicht man oft nur nach tagelangen Fußmärschen. Dort kommt die Hilfe nur schwer hin.

Dabei sind die Zusagen an internationalen Hilfen überwältigend. Allein das Auswärtige Amt hat 3,5 Millionen Euro für die Opfer versprochen. Mehr als 130 private Initiativen sind in den Wochen nach dem Beben in Nepal aktiv. Bis zum 3. Juni sind insgesamt mehr als 123 Millionen Dollar geflossen, alleine 15 Millionen aus UN-Töpfen. Doch die internationale Hilfe scheint es schwer zu haben. Es dauert keine Woche, bis die Schlacht um Güter und Gelder losgeht. Die Verteilungsfrage beherrscht die Berichterstattung. Die Behörden stehen in der Kritik. Sie agieren zu langsam, zu chaotisch und was am schlimmsten wiegt – sie seien korrupt. Einheitlich bemängeln Organisationen vor Ort die fehlende Koordination. Der öffentliche Aufschrei ist groß, aber nicht überraschend. Im internationalen Korruptionsindex von „Transperency International“ landete das Land auf Platz 126 von 174 Ländern. Nepal stimmt in den traurigen Kanon ein, den man von den Philippinen nach dem Taifun 2014 oder von Haiti nach dem Erdbeben 2010 kennt. Die internationalen Mittel verschwinden häufig in anderen Kanälen.

Die Regierung will lieber Zahlungen in den eigenen Katastrophenfonds als weitere Menschen, die Nahrung und Wellbleche direkt verteilen. Der Fonds soll den Wiederaufbau aus zentraler Hand ordnen und lokale Strukturen stärken. Jeder Haushalt, der bis zur Regenzeit keine provisorische Behausung gefunden hat, soll daraus 150 Dollar erhalten. Auch wenn sich Ende April noch niemand vorstellen kann, dass die Welt sich weiter drehen wird – der langfristige Blick auf die Zukunft des Landes ist richtig. Doch nicht auf Kosten der Notfallhilfe. Man sieht traurige Bilder im Fernsehen, zum Beispiel in einem Video der ARD. Ärzte, die zur Untätigkeit verdammt einfach dasitzen und auf ihre Ausrüstung warten – sie hängen im Zoll fest. Und so wundert es wenig, dass kleinere bis mittlere Organisationen wie FriendCircle WorldHelp e.V. oder Lands­Aid e.V. froh sind, aufgrund ihrer Größe relativ flexibel agieren zu können. Erstere konnte in schwer zugängliche Bergdörfer wie Lapelang gelangen. 100 Kilometer östlich von Kathmandu, auf über 2.000 Metern Höhe gelegen. In solchen Regionen warten viele Betroffene vergeblich auf versprochene Entschädigungen.

Zweites schweres Beben am 12. Mai

Nicht vergessen wird hingegen der höchste Berg der Erde. Am Mount Everest sterben 18 Bergsteiger, als Lawinen die Basislager erfassen. Ein Video des Deutschen Jost Kobusch verbreitet sich wie ein Virus im Netz und löst Entsetzen aus. Es ist auch deswegen so bitter, weil die Reisebranche mit Abstand die wichtigste Einnahmequalle im Land ist –Nepal ist für seine Trekking-Routen berühmt. Unter den verunglückten Bergsteigern sind viele Ausländer.

Nicht nur die Berge, auch die sieben Kulturdenkmäler lockten stets Touristen und Wissenschaftler nach Nepal. Im Tal von Kathmandu befinden sich innerhalb weniger Kilometer drei Königsstädte. Bhaktapur und Patan mit jeweils kunstvollen Tempeln und Palästen. Der Durbar-Platz in Kathmandu mit einem neunstöckigen Turm – es steht nur noch der Sockel. Diese Schätze der Menschheit zu reparieren, wird viele Millionen kosten. Die UNESCO will nach eigenen Aussagen das Erbe wieder aufbauen.

Dann kommt der 12. Mai. Die Erde bebt wieder. 25 Sekunden lang. Dieses Mal liegt das Epizentrum östlich von Kathmandu, die Richterskala misst eine Stärke von 7,2. Das Land im Himalaya kommt nicht zur Ruhe. Die UNICEF spricht zu diesem Zeitpunkt von 2,8 Millionen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. 864.000 seien in den Bergdörfern völlig abgeschnitten. Die Zahl der Todesopfer steigt auf 8.700. Bald kommt der Juni, der den Monsun bringt – Erdrutsche infolge des starken Regenfalls beuteln das Land dann weiter.

Sinah Müller


Der April im RÜCKBLICK

2. April:
Der Iran, die UN-Veto-Mächte und Deutschland verständigen sich im schweizerischen Lausanne auf Grundzüge einer Einigung über das iranische Atomprogramm. Teheran muss sich strengen Kontrollen unterwerfen. Im Gegenzug sollen Sanktionen aufgehoben werden.

4. April: In Tröglitz geht bei einem Brandanschlag der Dachstuhl eines fast fertigen Flüchtlingsheims in Flammen auf. Der Ortsbürgermeister war Anfang März wegen rechtsextremer Anfeindungen zurückgetreten.

5. April: Nach zweijähriger Umrüstung wird im Europäischen Kernforschungszentrum in Genf der Teilchenbeschleuniger Large Hadron Colliders wieder in Betrieb genommen.

8. April: Ein Geschworenengericht in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts spricht den überlebenden Attentäter des Bostoner Marathon-Anschlags von 2013 schuldig. Eine Woche später wird der tschetschenienstämmige Dschochar Zarnajew zum Tode verurteilt.

10. April: VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch geht öffentlich „auf Distanz“ zum Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn. Weil sich der Aufsichtsrat hinter Winterkorn stellt, tritt Piëch am 25. April zurück.

10. April: Am Rande des Amerika-Gipfels in Panama schütteln sich US-Präsident Barack Obama und Kubas  Raúl Castro die Hände. Am nächsten Tag treffen sie sich zu einem längeren Gespräch, das die jahrzehntelange Feindschaft beenden soll.

15. April: Nach sieben Jahren als Trainer von Borussia Dortmund kündigt Jürgen Klopp seinen Abschied an.

19. April: Wegen massenhaft falscher Haaranalysen der Bundespolizei FBI hat es in den USA seit den 1970er-Jahren viele Fehlurteile gegeben, berichtet die „Washington Post“. Darunter waren auch 32 Todesurteile.

21. April: Ein Gericht in Kairo verurteilt den gestürzten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi und weitere Funktionäre der verbotenen Muslimbruderschaft zu 20 Jahren Haft.

23. April: Wegen Differenzen mit „Rechtsideologen“ in der Alternative für Deutschland (AfD) legt Hans-Olaf Henkel sein Vorstandsamt in der Partei nieder. Anfang Juli tritt er aus.

23. April: Nach einem Bericht von „Spiegel Online“ hat der Bundesnachrichtendienst dem US-Geheimdienst jahrelang bei Datenspionage in Europa geholfen. Zu den Zielen hätten auch Frankreichs Regierung und die EU-Kommission gezählt.

26. April: Der FC Bayern München sichert sich vorzeitig die 25. deutsche Fußball-Meisterschaft. Die Bayern liegen uneinholbar 15 Punkte vor dem Tabellenzweiten VfL Wolfsburg.

28. April: Vor dem Münchener Landgericht beginnt der Wirtschaftsprozess gegen den Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, und frühere Top-Banker des Hauses.







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