UN befürchtet 200.000 Cholera-Fälle im Jemen
UN befürchtet 200.000 Cholera-Fälle im Jemen
16. Juni 2017

Die Zahl der Cholera-Fälle im Bürgerkriegsland Jemen ist auf über 100.000 gestiegen. Fast 800 Menschen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits gestorben. Es komme in zahlreichen Regionen des bitterarmen Bürgerkriegslandes zum Ausbruch der Cholera. Das UN-Kinderhilfswerk Unicef warnt vor einer beispiellosen Ausbreitung der Krankheit und spricht von bis zu 200.000 Fällen. Cholera verursacht starken Durchfall und Erbrechen und ist besonders für Kinder, Alte und Kranke lebensbedrohlich. Im Jemen tobt seit drei Jahren ein heftiger Bürgerkrieg. Schiitische Huthi-Rebellen kontrollieren große Teile des Landes, darunter die Hauptstadt Sanaa. Eine sunnitische Allianz unter Führung Saudi-Arabiens fliegt Luftangriffe gegen die Rebellen.




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