Hauptsache Oversize
Hauptsache Oversize
17. März 2017

Ein dunkelblauer Oversize-Mantel zu pinkfarbenem Pullover und einer bunten Strumpfhose? Damit hätte man gleich einige der wichtigsten Trends der Pariser Schauen auf einmal. Eigentlich sind sie für eine heterogene Szene bekannt, diesmal waren sich ziemlich viele einig.

ANTI-MODE: Das Kultlabel Vêtements hat den Trend entfacht. Banale Alltagsmode wird schick: Schluffige Turnhosen, Logo-Shirts, müde Farben, Plastikschuhe. Teuer bleibt es trotzdem.

OVERSIZE: Auch an dieser Welle hat Vêtements maßgeblichen Anteil. Jacken, Mäntel und Hosen wirken „zu groß“. Das kann superschick aussehen wie bei Véronique Branquinho oder Isabel Marant, romantisch wie bei John Galliano oder nach Ein-Mann-Zelt wie bei Rick Owens.

PINK: Der Farbtupfer dieser Schauen. Zahlreiche Labels von Valentino über Akris und Hermès bis zu Dries van Noten hatten alle mindestens einen Entwurf in Rosa oder sogar leuchtendem Pink dabei.

DUNKELBLAU: Der Gegentrend zu „Pink“. Auf jeden Fall elegant. Maria Grazia Chiuri zeigte für Dior eine ganze Schau nur in Blau. Auch die Deutsche Nobi Talai hatte sehr schöne Entwürfe in Nachtblau in ihrer Kollektion.

LANGES KLEID: Kleider, mindestens in Midi-Länge, waren bei vielen Designern zu sehen. Mal streng und viktorianisch anmutend wie bei Véronique Branquinho oder dem Haus John Galliano, mal verspielt-romantisch wie bei Valentino.

MANTEL: Ein Mantel ist das Must-have der kommenden Saison. Als „Statement“-Mantel soll er perfekt zur Person passen. Bei Akris drehte sich die ganze Kollektion um verschiedene, sehr fein gearbeitete Mantelformen. Tolle Modelle gab es auch bei Dior, Hermès und dem deutschen Modelabel Odeeh.

FARBIGE STRUMPFHOSEN: Waren auf ganz vielen Laufstegen zu sehen. Bei Balenciaga schienen die Beinbekleidung in Gelb, Weiß, Grün oder Blau mit den gleichfarbigen Schuhen regelrecht zu verschmelzen.




Merken

Merken

Bild der Woche