„Betzenhölle“ gerettet?
„Betzenhölle“ gerettet?
9. Juni 2017

Das Ansiedlungsvorhaben von Globus am Rand von Neunkirchen ist zunehmend unwahrscheinlicher geworden. Auch wenn es noch keine offizielle Entscheidung (bis Redaktionsschluss) gibt, will das Unternehmen nun Alternativstandorte zur „Betzenhölle“ prüfen. Das Bundesumweltministerium hatte offenbar so große Bedenken gegen einen geplanten Flächentausch im Naturschutzgroßvorhaben Landschaft der Industriekultur Nord (LIK Nord), dass es Vertreter des saarländischen Umweltministeriums und des Zweckverbandes einbestellt hatte. Der Illinger Bürgermeister Armin König, der sich mit anderen vehement gegen die Ansiedlung gewehrt hatte, sieht sich durch die Ankündigung von Globus „zu 100 Prozent“ bestätigt und schreibt auf Facebook: „Engagierter Kampf für die Umwelt lohnt sich.“ Als Konsequenz aus dem Debakel um die heftig umstrittene Betzenhölle fordert der Grünen-Landesvorsitzende Markus Tressel eine Aktualisierung des Landesentwicklungsplans. Der jetzige Plan stamme noch von 2006, sei nur bis 2015 in Kraft gewesen.

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