Deutschland kein Sektland
Deutschland kein Sektland
19. Mai 2017

Die Wiesbadener Sektkellerei Henkell & Co. hat trotz sinkender Erlöse in Deutschland 2016 beim Gesamtumsatz zugelegt. Weltweit nahm die Gruppe für ihre Sekte, Weine und Spirituosen 691,3 Millionen Euro ein – der Wert wuchs damit um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf dem Heimatmarkt sanken die Erlöse dagegen um 2,5 Prozent auf 277 Millionen Euro. Im Inland will das Unternehmen Marken mit wenig Umsatz abbauen, etwa Carstens SC, Rüttgers Club und Deinhard. Die Kellerei setzt hierzulande künftig auf profitablere Kernmarken wie Fürst von Metternich, Mionetto Prosecco und Henkell trocken. Seit 2010 verzeichnet Henkell im Inland jährliche Umsatzrückgänge zwischen 0,8 Prozent (2014) und 9,2 Prozent (2015).

Zahlen zum Gewinn wurden nicht genannt. „Wir sind mit dem, was unten rechts steht, zufrieden“, sagte ein Sprecher. Der Start ins Jahr 2017 sei gut gewesen. Die Zahl der Beschäftigten blieb 2016 den Angaben zufolge mit 1922 konstant. Davon entfielen 514 Mitarbeiter auf Deutschland. Die Kellerei Henkell gehört zum Oetker-Konzern und ist in 20 Ländern mit eigenen Unternehmen vertreten. Exportiert wird in weltweit mehr als 100 Länder.




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