Energiewende: Umlagen sollten sinken
Energiewende: Umlagen sollten sinken
17. März 2017

Der Chef des Energiekonzerns Innogy, Peter Terium, fordert eine Senkung der staatlichen Umlagen für Strom. Aktuell betrage der Steuer- und Umlagenanteil für Privatkunden 54 Prozent des Strompreises. Bei der konkurrierenden Energiequelle Erdöl liege die Umlagenlast in etwa nur halb so hoch. Unaufhörlich wachsende staatliche Lasten könnten die Akzeptanz der Energiewende gefährden, warnte Terium bei der Innogy-Bilanz in Essen. „Bremsklotz der Energiewende sind die Strompreise.“

Zu hohe Strompreise machten etwa den Umstieg von der Ölheizung auf eine umweltfreundliche Wärmepumpe unrentabel. Heizungen und der Straßenverkehr müssten aber viel stärker elektrifiziert werden, wenn Deutschland seine Klimaziele erreichen wolle, betonte Terium. Die Strompreise in Deutschland haben sich seit dem Jahr 2000 in etwa verdoppelt. Aktuell haben sie die Marke von etwa 30 Cent pro Kilowattstunde erreicht. Den Löwenanteil der Lasten für den Strompreis macht die EEG-Umlage zur Finanzierung von Erneuerbaren Energien aus.




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