Gemeinnütziger Freifunk
Gemeinnütziger Freifunk
17. März 2017

Nicht-kommerzielle Freifunk-Initiativen stellen öffentliches W-Lan für jedermann kostenlos zur Verfügung. Sie ermöglichen Geflüchteten, Touristen und anderen den Zugang zum Internet. Berlin sieht sich als Wiege des Freifunks und unterstützt die sozialen Initiativen – sie sollen als gemeinnützig eingestuft werden.

Der Bundesrat hat vor wenigen Tagen einen entsprechenden Antrag der Länder Berlin, Nordrhein-Westfalen und Thüringen hierzu angenommen. Die Länder Bremen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein sind dem Antrag beigetreten. Ziel ist, den sozialen Initiativen die Gemeinnützigkeit zuzusprechen. Dies ist eine entscheidende Voraussetzung für die steuerliche Begünstigung. Oft werden Freifunk-Initiativen über Spenden finanziert, die dann steuerlich absetzbar wären.

Die Grundidee des Freifunks basiert darauf, dass mehrere Nachbarn ihre W-Lan-Router zusammenschließen und so ein lokales Netz mit Verbindung zum Internet schaffen. Das kann dann von vielen anderen Usern kostenfrei im Sinne einer Grundversorgung mitgenutzt werden – eine einfache Idee, die auf Solidarität setzt.



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